Trotz star­ker Phase nach der Pause: Pan­ther unter­lie­gen Dres­den mit 14:40

24. Juni 2025
Tobias Hoffmann

Dres­den – Bei brü­ten­der Hitze im Heinz-Field muss­ten sich die Düs­sel­dorf Pan­ther am Sonn­tag den Dres­den Mon­archs geschla­gen geben. Gegen das Top­team der GFL Nord setzte es am Ende ein deut­li­ches 14:40 doch die Mann­schaft zeigte trotz schwie­ri­ger Rah­men­be­din­gun­gen Kampf­geist und Moral – und belohnte sich mit zwei sau­ber her­aus­ge­spiel­ten Touch­downs.

Frühe Rück­schläge – Mon­archs nut­zen Feh­ler kon­se­quent

Die Par­tie begann inten­siv – und wurde von Anfang an von der drü­cken­den Hitze mit­be­stimmt. Tem­pe­ra­tu­ren knapp an der 40-Grad-Marke mach­ten das Spiel für beide Sei­ten zu einer ech­ten Här­te­probe. Die Gast­ge­ber erwisch­ten den bes­se­ren Start: Nach­dem die Pan­ther-Defense einen ers­ten Drive fast stop­pen konnte, unter­lief Quar­ter­back Cole Sten­strom ein Pass­feh­ler, den Dres­dens Chris Noack per Pick Six direkt zur 6:0‑Führung nutzte.

Kurz dar­auf erhöhte Mon­archs-Spiel­ma­cher Jus­tin Mil­ler per Lauf auf 13:0 (PAT gut). Die Pan­ther-Defense zeigte bis dahin gute Ansätze, ins­be­son­dere im Lauf­spiel, wurde aber durch die Pass-Offense der Sach­sen immer wie­der unter Druck gesetzt. Im zwei­ten Vier­tel war es ein prä­zi­ser Pass von Mil­ler auf Tyler Hud­son, der die Füh­rung auf 20:0 aus­baute.

Düs­sel­dorf selbst fand in der ers­ten Hälfte offen­siv kaum ein Mit­tel gegen eine wache Mon­archs-Defense, blieb aber kon­zen­triert und dis­zi­pli­niert. Ein Field-Goal-Ver­such Dres­dens kurz vor der Halb­zeit ver­fehlte das Ziel – so ging es mit 20:0 in die Kabi­nen.

Pan­ther bei­ßen sich zurück ins Spiel

Nach dem Sei­ten­wech­sel blieb Dres­den zunächst am Drü­cker und erhöhte durch einen wei­te­ren Touch­down­pass von Mil­ler auf Joel Sär­kelä auf 27:0. Doch dann mel­de­ten sich die Pan­ther mit einem star­ken Drive zurück: QB Cole Sten­strom führte seine Offense sou­ve­rän übers Feld und fand Chris­to­pher Käh­lert in der End­zone – ein stark gespiel­ter Drive mit sau­be­rem Abschluss (PAT Yan­nic Schorn gut) zum 27:7.

Ein wich­ti­ges Lebens­zei­chen der Raub­kat­zen, das zeigte: Die­ses Team gibt sich auch in der Hitze der Hölle nicht auf.

Späte Punkte – und wich­tige Erkennt­nisse

Die Gast­ge­ber konn­ten ihren Vor­sprung im letz­ten Vier­tel durch wei­tere Pass-Touch­downs auf Sär­kelä und Hud­son noch aus­bauen – letz­te­ren nach einem Ball­ver­lust der Pan­ther-Offense. Auch wenn der Spiel­stand mit 40:7 zwi­schen­zeit­lich deut­lich war, blieb die Moral im Düs­sel­dor­fer Lager intakt.

Kurz vor Spie­lende gelang dann noch­mals ein posi­ti­ver Abschluss: Ben Ber­ges, frisch auf der Quar­ter­back-Posi­tion, führte einen schnel­len Drive, den er mit einem Touch­down­pass auf Fabio Car­rara krönte. Mit dem erfolg­rei­chen PAT von Schorn lau­tete der End­stand 40:14. 

Auch wenn das Ergeb­nis am Ende klar aus­fällt, neh­men die Pan­ther aus Dres­den wich­tige Erkennt­nisse mit. Die Defense kämpfte über weite Stre­cken auf­op­fe­rungs­voll, und die Offense konnte in der zwei­ten Halb­zeit klare Akzente set­zen.

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