Star­kes Duell auf Augen­höhe – Pan­ther unter­lie­gen Rebels knapp mit 14:21

16. Juni 2025
Alexander Krüll

Bei bes­tem Foot­ball­wet­ter emp­fin­gen die Düs­sel­dorf Pan­ther am ver­gan­ge­nen Wochen­ende die Ber­lin Rebels zum Heim­spiel und lie­fer­ten sich mit den Haupt­städ­tern ein hart umkämpf­tes Duell auf Augen­höhe. In einer Par­tie, die lange Zeit völ­lig offen blieb, muss­ten sich die Raub­kat­zen am Ende knapp mit 14:21 (00:07/ 07:07/ 07:00/ 00:07) geschla­gen geben.

Defen­sive glänzt – Rod­ney Robin­son mit star­kem Debüt

Von Beginn an zeigte die Defense der Pan­ther, dass sie bereit war, ein Aus­ru­fe­zei­chen zu set­zen. Beson­ders Neu­zu­gang Rod­ney Robin­son wusste bei sei­nem Debüt zu über­zeu­gen und zeigte mit wuch­ti­gen Tack­les erste Ein­drü­cke. Zwar fan­den die Rebels immer wie­der Lücken im Lauf­spiel, doch die Pan­ther-Defense hielt ener­gisch dage­gen und zwang Ber­lin mehr­fach zum Punt.

Die Offen­sive der Pan­ther hin­ge­gen fand schwer ins Spiel. Quar­ter­back Cole Sten­strom geriet früh unter Druck und konnte seine gewohn­ten Akzente zunächst nicht set­zen. Kurz vor Ende des ers­ten Quar­ters dann der erste Rück­schlag: Nach einem gestopp­ten Drive nutz­ten die Rebels die Chance zum Big Play – ein Punt Return Touch­down durch die Maylan Bacher brachte die Gäste mit 0:7 in Füh­rung (PAT gut).

Sten­strom und Okike sor­gen für Aus­gleich – Rebels legen nach

Im zwei­ten Vier­tel dann das erste offen­sive Aus­ru­fe­zei­chen der Pan­ther: Nach­dem Cole Sten­strom in einer unüber­sicht­li­chen Situa­tion kei­nen Recei­ver fand, nahm er die Beine in die Hand und sorgte mit einem star­ken Lauf für Raum­ge­winn. Kurz dar­auf belohnte er sich selbst – ein prä­zi­ser Pass auf James Okike, der sich von sei­nem Gegen­spie­ler löste und sicher in der End­zone voll­streckte. Kicker Yan­nick Schorn ver­wan­delte sou­ve­rän zum 7:7‑Ausgleich.

Doch die Rebels blie­ben unbe­ein­druckt. Ein gut plat­zier­ter Pass – erneut auf die Maylan Bacher – brachte die Gäste noch vor der Halb­zeit erneut in Füh­rung (07:14, PAT gut).

Lip­sey mit High­light-Catch – Pan­ther glei­chen aus

Mit viel Ener­gie kamen die Pan­ther aus der Kabine – und sorg­ten direkt für ein High­light: Wide Recei­ver Chris Lip­sey zeigte sein Kön­nen mit einem spek­ta­ku­lä­ren One-Han­ded-Catch, der das Sta­dion kurz­zei­tig zum Beben brachte. Run­ning Back FG Pion legte mit einem kraft­vol­len Lauf nach, ehe Sten­strom Anton Schä­fer-Keh­nert über die Mitte bediente. Den krö­nen­den Abschluss setzte erneut James Okike mit sei­nem zwei­ten Touch­down des Tages. Yan­nick Schorn behielt die Ner­ven – 14:14!

Pan­ther-Defense erkämpft Tur­no­ver – Rebels kon­tern spät

Auch defen­siv setz­ten die Haus­her­ren ein wei­te­res Aus­ru­fe­zei­chen: Die Rebels ver­such­ten es nun ver­mehrt mit kur­zen Päs­sen, doch bei einem Lauf­ver­such erzwang die Düs­sel­dor­fer Defen­sive bei Con­nor Kaegi ein Fum­ble, den Cory McCoy geis­tes­ge­gen­wär­tig sicherte – ein Hoff­nungs­schim­mer für die Pan­ther!

Der fol­gende Drive jedoch konnte nicht in Punkte umge­münzt wer­den. Die Ber­li­ner Defen­sive agierte auf­merk­sam und zwang die Pan­ther zum Punt. Im Gegen­zug gelang Ber­lin der ent­schei­dende Spiel­zug: Ein Pass auf Milan Bacher, der über 42 Yards in die End­zone sprin­tete, besie­gelte das Schick­sal der Düs­sel­dor­fer. Der anschlie­ßende PAT war eben­falls gut – End­stand 14:21.

Die Düs­sel­dorf Pan­ther zeig­ten über weite Stre­cken eine enga­gierte Leis­tung, beson­ders in der Defen­sive. Ein­zelne indi­vi­du­elle Glanz­mo­mente wie der Catch von Lip­sey oder das starke Debüt von Robin­son stim­men opti­mis­tisch. Am Ende waren es jedoch kleine Feh­ler und ein star­ker Moment der Rebels, der den Unter­schied machte. Bereits in der kom­men­den Woche bie­tet sich die Chance zur Wie­der­gut­ma­chung – die Pan­ther blei­ben hung­rig.

Ber­lin Rebels Head­coach Dou­glas Fryer:
Es war ein hart umkämpf­tes Spiel. Wir wuss­ten, dass Jay­cee ein gut vor­be­rei­te­tes Team hat, er kennt seine Defen­siv­pläne. Wir haben ein enges Spiel erwar­tet. Es war ein gutes Spiel auf bei­den Sei­ten des Balls.

Düs­sel­dorf Pan­ther Head­coach Jay­cee Krieg:
Guter Game Plan auf bei­den Sei­ten. Die Rebels haben ein har­tes Spiel gelie­fert. Die Rebels wer­den die­ses Jahr noch einige Teams schla­gen. Und wir neh­men eine wei­tere Lek­tion mit und schauen auf das nächste Game gegen Dres­den!

Text: Kim­berly Köh­ler

Bild: Ilona Krüll

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