Pan­ther fei­ern wich­ti­gen Aus­wärts­sieg in Kiel

14. Juni 2026
Tobias Hoffmann

Die Düs­sel­dorf Pan­ther haben ihre Aus­wärts­auf­gabe bei den Kiel Bal­tic Hur­ri­ca­nes erfolg­reich gelöst und im Kilia-Sta­dion einen hart erkämpf­ten 7:14-Erfolg ein­ge­fah­ren. In einer defen­siv gepräg­ten Par­tie bewie­sen die Rhein­län­der Geduld, Dis­zi­plin und Ner­ven­stärke. Nach einem zwi­schen­zeit­li­chen Rück­stand im drit­ten Vier­tel schlu­gen die Pan­ther im Schluss­ab­schnitt zurück und belohn­ten sich mit einem wich­ti­gen Aus­wärts­sieg.

Ers­tes Quar­ter: Defen­ses bestim­men das Gesche­hen

Von Beginn an ent­wi­ckelte sich die erwar­tet inten­sive Begeg­nung zweier Mann­schaf­ten, die sich nichts schenk­ten. Beide Defen­siv­rei­hen waren sofort prä­sent und ver­hin­der­ten grö­ßere Raum­ge­winne. Weder die Offense der Hur­ri­ca­nes noch die Pan­ther-Offense konnte ihre ers­ten Dri­ves erfolg­reich abschlie­ßen. Ent­spre­chend ging es nach den ers­ten zwölf Minu­ten punkt­los in die erste Vier­tel­pause.

Spiel­stand nach dem 1. Quar­ter: 0:0

Zwei­tes Quar­ter: Joos­ten bringt die Pan­ther auf das Score­board

Im zwei­ten Vier­tel gelang den Gäs­ten schließ­lich der erste erfolg­rei­che Angriff des Nach­mit­tags. Die Pan­ther arbei­te­ten sich mit einem lan­gen 16-Play-Drive über 87 Yards tief in die Kie­ler Hälfte vor.

1:20 Minu­ten vor der Halb­zeit fand Quar­ter­back Isaiah Weed (#7) sei­nen Recei­ver Kevin Joos­ten (#84) mit einem Pass über zwei Yards in der End­zone. Der anschlie­ßende Extra­punkt­ver­such blieb ohne Erfolg, den­noch gin­gen die Pan­ther ver­dient in Füh­rung.

Die Düs­sel­dor­fer Defense hielt auch in den ver­blei­ben­den Minu­ten der ers­ten Halb­zeit stand und ließ keine Punkte der Gast­ge­ber zu.

Halb­zeit­stand: 0:6

Drit­tes Quar­ter: Hur­ri­ca­nes dre­hen die Par­tie

Nach der Pause fan­den die Bal­tic Hur­ri­ca­nes bes­ser ins Spiel. Ein schnel­ler Drive brachte die Gast­ge­ber erst­mals auf das Score­board.

Quar­ter­back PJ Sett­les (#9) bediente Recei­ver Anous­heh Ful­ford (#7) mit einem 13-Yard-Touch­down-Pass. Der Extra­punkt war erfolg­reich und Kiel über­nahm erst­mals die Füh­rung.

Die Pan­ther-Offense musste sich anschlie­ßend gegen eine nun stär­ker auf­tre­tende Kie­ler Defense behaup­ten, wäh­rend die Düs­sel­dor­fer Ver­tei­di­gung den Rück­stand bei nur einem Punkt hielt und ihr Team damit im Spiel ließ.

Spiel­stand nach dem 3. Quar­ter: 7:6 für Kiel

Vier­tes Quar­ter: Pan­ther ant­wor­ten im ent­schei­den­den Moment

Im Schluss­vier­tel zeigte die Mann­schaft Cha­rak­ter. Erneut führte Isaiah Weed seine Offense über das Feld und brachte die Pan­ther in aus­sichts­rei­che Posi­tion.

Bei noch 6:13 Minu­ten auf der Uhr fand der Quar­ter­back Daniel Pedro (#17) mit einem sechs Yards lan­gen Touch­down-Pass in der End­zone. Anschlie­ßend ent­schie­den sich die Pan­ther für eine Two-Point-Con­ver­sion – mit Erfolg. Weed brachte den Ball erneut per Pass zu James Okike (#1) und erhöhte damit auf 14:7.

In den ver­blei­ben­den Minu­ten ver­tei­digte die Düs­sel­dor­fer Defense die knappe Füh­rung kon­se­quent. Die Hur­ri­ca­nes fan­den kei­nen Weg mehr in die End­zone, sodass die Pan­ther den Aus­wärts­sieg über die Zeit brach­ten.

End­stand: Kiel Bal­tic Hur­ri­ca­nes 7 – 14 Düs­sel­dorf Pan­ther

Scoring Plays

2.⁠ ⁠Quar­ter – 1:20

Düs­sel­dorf Pan­ther

•⁠ ⁠Touch­down-Pass Isaiah Weed (#7) auf Kevin Joos­ten (#84), 2 Yards
•⁠ ⁠PAT nicht erfolg­reich
•⁠ ⁠Spiel­stand: 0:6

3.⁠ ⁠Quar­ter – 2:31

Kiel Bal­tic Hur­ri­ca­nes

•⁠ ⁠Touch­down-Pass PJ Sett­les (#9) auf Anous­heh Ful­ford (#7), 13 Yards
•⁠ ⁠PAT erfolg­reich
•⁠ ⁠Spiel­stand: 7:6

4.⁠ ⁠Quar­ter – 6:13

Düs­sel­dorf Pan­ther

•⁠ ⁠Touch­down-Pass Isaiah Weed (#7) auf Daniel Pedro (#17), 6 Yards
•⁠ ⁠Erfolg­rei­che Two-Point-Con­ver­sion: Isaiah Weed (#7) auf James Okike (#1)
•⁠ ⁠End­stand: 7:14

Fazit

Die Pan­ther lie­fer­ten an der Förde eine reife und geschlos­sene Mann­schafts­leis­tung ab. Die Defense ließ über weite Stre­cken kaum etwas zu und hielt die gefähr­li­che Kie­ler Offense bei nur einem Touch­down. Offen­siv über­nahm Isaiah Weed Ver­ant­wor­tung und war an allen 14 Düs­sel­dor­fer Punk­ten direkt betei­ligt. Nach dem zwi­schen­zeit­li­chen Rück­stand im drit­ten Vier­tel zeigte das Team Moral, blieb gedul­dig und nutzte seine Chan­cen im ent­schei­den­den Moment. Ein wich­ti­ger Aus­wärts­sieg, der ein­mal mehr den Kampf­geist und die Wider­stands­fä­hig­keit der Pan­ther unter Beweis stellte.

Head­coach Jay­cee Krieg freut sich über den ers­ten Sieg in der Effect Energy ®️ GFL: “Wir haben dies­mal die Tur­no­ver Battle kla­rer gewon­nen, das war unser Ziel und haben das klar erreicht. Unsere Defen­sive hat super gespielt. D‑Line und Back­field haben super gehal­ten auch nach den Ände­run­gen.
Unser Lauf-Spiel war die­ses Spiel bes­ser eta­bliert.
Also explo­sive Play­maker sind Gen­na­diy Adams, Daniel Pedro und James Okike her­vor­zu­he­ben, die jeweils Big Plays gezeigt haben.
In den Spe­cial Teams müs­sen wir wei­ter daran arbei­ten Feh­ler abzu­stel­len. Jetzt kon­zen­trie­ren wir uns auf das nächste Heim­spiel!”

Text Kim­berly Köh­ler
Foto Dus­tin Brett­schnei­der

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