Pan­ther dre­hen das Spiel in Ber­lin – 29:13-Sieg bei den Rebels

17. August 2026
Kimberly Köhler

Die Düs­sel­dorf Pan­ther haben am Sams­tag einen wich­ti­gen Aus­wärts­sieg ein­ge­fah­ren. Beim direk­ten Kon­kur­ren­ten im Kampf um die Play­off-Plätze, den Ber­lin Rebels, setzte sich das Team von Head Coach Jay­cee Krieg mit 29:13 durch. Nach einem 7:13-Rückstand zur Halb­zeit zeig­ten die Pan­ther nach der Pause eine starke Reak­tion und domi­nier­ten vor allem im drit­ten Vier­tel.

Mit drei Touch­downs inner­halb weni­ger Minu­ten und einer erneut star­ken Leis­tung der Defense dreh­ten die Düs­sel­dor­fer die Par­tie und sicher­ten sich zwei wich­tige Punkte.

Rebels erwi­schen den bes­se­ren Start

Die Gast­ge­ber aus Ber­lin kamen zunächst bes­ser in die Par­tie. Nach dem Kick­off von David Immel begann Ber­lin an der eige­nen 9‑Yard-Linie und arbei­tete sich mit einer Mischung aus Lauf- und Pass­spiel über das Feld.

Quar­ter­back Tyquell Fields fand immer wie­der seine Recei­ver und brachte die Rebels bis tief in die Düs­sel­dor­fer Hälfte. Die Pan­ther-Defense hielt zunächst dage­gen, musste den lan­gen Drive der Gast­ge­ber am Ende aber doch mit Punk­ten abschlie­ßen las­sen.

An der Düs­sel­dor­fer 1‑Yard-Linie war es Nazar Bom­bata, der den Ball in die End­zone trug. Der anschlie­ßende PAT-Ver­such der Ber­li­ner ging dane­ben, sodass die Rebels mit 6:0 in Füh­rung gin­gen.

Die Pan­ther hat­ten danach die pas­sende Ant­wort. Düs­sel­dorf bewegte den Ball gut über das Feld. Daw­son Herl fand zunächst Eri­tros Haggi und spä­ter Daniel Pedro, auch das Lauf­spiel mit Gen­na­diy Adams funk­tio­nierte.

Doch kurz vor der Ber­li­ner End­zone unter­lief den Pan­thern ein Rück­schlag: Ein Pass von Herl wurde von Exa­vier Edwards abgefangen.Die Defense ver­hin­derte anschlie­ßend jedoch, dass Ber­lin dar­aus Kapi­tal schla­gen konnte. Und kurz dar­auf war die Pan­ther-Offense wie­der am Ball.

Dann folgte der erste große Moment der Düs­sel­dor­fer. Gen­na­diy Adams bekam den Ball an der eige­nen 35-Yard-Linie und fand die Lücke. 65 Yards spä­ter stand der Run­ning Back in der Ber­li­ner End­zone. David Immel ver­wan­delte den PAT sicher und brachte die Pan­ther damit mit 7:6 in Füh­rung.

Ber­lin ließ sich davon aller­dings nicht beein­dru­cken. Fields nutzte seine Lauf­stärke und sorgte mit einem 26-Yard-Touch­down­lauf für die erneute Füh­rung der Gast­ge­ber. Der PAT war dies­mal erfolg­reich – 13:7 für die Rebels.

Mit die­sem Spiel­stand ging es in die Halb­zeit­pause.

Pan­ther kom­men stark aus der Kabine

Nach der Pause zeig­ten die Pan­ther dann ein völ­lig ande­res Gesicht.

Schon der erste Kick­off der zwei­ten Hälfte sorgte für ein ech­tes Aus­ru­fe­zei­chen. Daniel Pedro nahm den Ball in der eige­nen End­zone auf und star­tete durch.100 Yards spä­ter hieß es Touch­down Düs­sel­dorf!Immel ver­wan­delte den PAT und die Pan­ther lagen mit 14:13 wie­der vorne.

Damit war die Par­tie end­gül­tig gedreht – und die Düs­sel­dor­fer Defense setzte direkt nach.

Ber­lin wollte mit einem Pass von Fields reagie­ren, doch Chando Ndongfack war zur Stelle. Der Düs­sel­dor­fer Defen­sive Back fing den Ball ab und hatte anschlie­ßend freie Bahn.53 Yards bis in die End­zone zum Touch­down für die Panther.Der PAT-Ver­such von Immel blieb dies­mal zwar ohne Erfolg, doch inner­halb weni­ger Minu­ten hat­ten die Pan­ther das Spiel auf ihre Seite gezo­gen. Aus dem 7:13 war ein 20:13 gewor­den.

Ber­lin fand auch danach kei­nen Weg zurück in die Par­tie. Die Düs­sel­dor­fer Defense arbei­tete kon­zen­triert und zwang die Gast­ge­ber zum Punt.Auch im Anschluss blieb die Pan­ther-Offense am Drü­cker. Daw­son Herl ver­teilte den Ball und fand unter ande­rem James Okike, der mit wich­ti­gen Cat­ches Raum­ge­winn erzielte.Schließlich stan­den die Pan­ther nur noch vier Yards vor der Ber­li­ner Endzone.Wieder war Daniel Pedro zur Stelle.

Herl fand den Recei­ver in der End­zone und Pedro machte sei­nen zwei­ten Touch­down des Tages per­fekt. Immel ver­wan­delte den PAT – 27:13 für die Pan­ther.

Inner­halb eines Vier­tels hat­ten die Düs­sel­dor­fer damit 20 Punkte erzielt.

Defense macht den Sack zu

Auch im letz­ten Vier­tel blieb die Düs­sel­dor­fer Defense auf­merk­sam.

Ber­lin ver­suchte, über Fields noch ein­mal zurück­zu­kom­men. Einen Pass auf Ben Teu­ber konnte Dy’­vonne Inyang erzwin­gen bezie­hungs­weise direkt zur Fum­ble-Reco­very nut­zen und damit einen wei­te­ren Ber­li­ner Drive been­den.

Auf der ande­ren Seite kamen die Pan­ther anschlie­ßend noch ein­mal tief in die Ber­li­ner Hälfte. Nach einem guten Punt-Return von Mar­vin Lun­de­lius stan­den die Düs­sel­dor­fer bereits an der Ber­li­ner 8‑Yard-Linie.

Ganz ohne Rück­schläge ging es aller­dings auch dies­mal nicht. Zwei False-Start-Stra­fen war­fen die Pan­ther zurück. Nach einem Lauf von Tho­mas Rockel fand Daw­son Herl anschlie­ßend James Okike für zwölf Yards.Die Chance auf wei­tere Punkte war da – doch Ber­lin fing einen wei­te­ren Pass von Herl ab.Die Rebels muss­ten anschlie­ßend an der eige­nen 2‑Yard-Linie begin­nen.

Und genau dort setzte die Pan­ther-Defense den Schlusspunkt.Nazar Bom­bata bekam den Ball und wurde von Jur­ri­ente Davis und Mar­vin Lun­de­lius in der eige­nen End­zone gestoppt.Safety für die Pan­ther – 29:13.Damit war die Par­tie entschieden.Berlin bekam zwar noch ein­mal den Ball, doch die Düs­sel­dor­fer Defense ließ nichts mehr anbren­nen. Kurz vor Schluss fing Dy’­vonne Inyang schließ­lich noch einen Pass von Fields ab.Wenig spä­ter kniete Daw­son Herl ab.

End­stand: Ber­lin Rebels 13, Düs­sel­dorf Pan­ther 29.

Ein wich­ti­ger Sieg im Play­off-Ren­nen

Für die Pan­ther ist der Erfolg in Ber­lin ein wich­ti­ger Schritt im Kampf um die Play­off-Plätze. Gerade nach dem deut­li­chen 0:49 gegen die Pots­dam Royals war die Reak­tion der Mann­schaft wich­tig.

Vor allem die zweite Halb­zeit zeigte, wel­ches Poten­zial in die­sem Team steckt. Die Spe­cial Teams setz­ten mit dem 100-Yard-Kick­off-Return von Daniel Pedro ein Aus­ru­fe­zei­chen, die Defense erzielte durch Chando Ndongfack einen Touch­down und sorgte mit dem Safety für wei­tere Punkte.

Auch offen­siv fan­den die Pan­ther nach der Pause immer bes­ser in ihren Rhyth­mus.

Beson­ders auf­fäl­lig: Die 22 Punkte der zwei­ten Halb­zeit wur­den von ins­ge­samt drei unter­schied­li­chen Units vor­be­rei­tet bezie­hungs­weise erzielt. Offense, Defense und Spe­cial Teams tru­gen ihren Teil zum Sieg bei.

Für die Pan­ther geht es damit wei­ter um einen Platz in den Play­offs. Zwei Spiel­tage ste­hen in der regu­lä­ren Sai­son noch auf dem Pro­gramm.

Am 22. August war­tet aus­wärts mit den All­gäu Comets die nächste Auf­gabe, ehe die Pan­ther am 29. August zum letz­ten Heim­spiel der regu­lä­ren Sai­son die Strau­bing Spi­ders im Sta­dion Ben­rath emp­fan­gen.

Der Sieg in Ber­lin hat dabei eines gezeigt: Die Pan­ther sind im Ren­nen um die Play­off-Plätze noch lange nicht abge­schrie­ben.

Ber­lin Rebels – Düs­sel­dorf Pan­ther 13:29 (6:7 / 7:0 / 0:20 / 0:2)

Bild: Dus­tin Brett­schnei­der

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