Düsseldorf Panther – Regensburg Phoenix 16:23 (3:7 | 10:14 | 10:21 | 16:23)
Die Düsseldorf Panther haben ihr Heimspiel gegen die Regensburg Phoenix mit 16:23 verloren. Vor heimischer Kulisse in Benrath zeigte das Team insbesondere in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung und kämpfte sich bis in die Schlussphase zurück. Am Ende waren jedoch die Big Plays der Gäste sowie eine entscheidende Safety im letzten Viertel ausschlaggebend für die Niederlage.
Für die Regensburg Phoenix bedeutete der Erfolg gleichzeitig einen historischen Meilenstein: Der Aufsteiger feierte den ersten Sieg seiner Vereinsgeschichte in der German Football League.
Erste Halbzeit: Regensburg nutzt seine Chancen effizient
Die Gäste erwischten den besseren Start in die Begegnung. Nachdem die Panther-Defense die ersten Angriffe noch kontrollieren konnte, schlug Regensburg erstmals im ersten Viertel zu.
Quarterback Cameron Yowell fand Wide Receiver Nicolas Hayes mit einem 29-Yard-Pass in der Endzone. Der anschließende Extrapunkt war erfolgreich und brachte die Phoenix mit 7:0 in Führung.
Die Panther antworteten mit einem langen Drive über 74 Yards. Zwar gelang der Einzug in die Endzone noch nicht, doch David Immel verkürzte mit einem sicheren 27-Yard-Field-Goal auf 3:7 und brachte Düsseldorf erstmals auf das Scoreboard.
Auch im zweiten Viertel zeigte sich Regensburg äußerst effizient. Erneut war es die Verbindung zwischen Cameron Yowell und Nicolas Hayes, die den Unterschied machte. Mit seinem zweiten Touchdown-Catch des Tages erhöhte Hayes die Führung der Gäste auf 14:3.
Die Panther ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Quarterback Isaiah Weed führte seine Offense schnell über das Feld und fand James Okike mit einem präzisen Pass in der Endzone. Der Touchdown inklusive erfolgreichem Extrapunkt verkürzte den Rückstand auf 10:14 und hielt die Partie zur Halbzeit völlig offen.
Zweite Halbzeit: Phoenix legen nach
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit starken Defensivreihen auf beiden Seiten. Die entscheidende Szene des dritten Viertels gehörte jedoch erneut den Gästen.
Nach einem erfolgreichen Drive bis kurz vor die Goalline übernahm Running Back Nebechi Abana Verantwortung und trug den Ball aus einem Yard Entfernung zum Touchdown in die Endzone. Mit dem erfolgreichen Extrapunkt erhöhten die Phoenix auf 21:10.
Während die Regensburger Defense nun immer besser ins Spiel fand, musste die Panther-Offense für jeden Raumgewinn hart arbeiten. Dennoch gelang es der Düsseldorfer Verteidigung, weitere Punkte der Gäste zu verhindern und das Team damit in Schlagdistanz zu halten.
Okike bringt die Hoffnung zurück
Im Schlussviertel stemmten sich die Panther noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Erneut war es die Verbindung zwischen Isaiah Weed und James Okike, die für den wichtigen Anschlusstreffer sorgte.
Okike fing seinen zweiten Touchdown-Pass des Nachmittags und verkürzte auf 16:21. Der anschließende Extrapunktversuch blieb jedoch erfolglos, sodass Düsseldorf weiterhin auf einen weiteren Score angewiesen war.
Die Panther-Defense hielt ihre Mannschaft anschließend im Spiel und zwang Regensburg mehrfach zum Punt. Die Hoffnung auf den Ausgleich lebte bis in die letzten Minuten.
Safety entscheidet die Partie
Die endgültige Entscheidung fiel schließlich in der Schlussphase. Die Regensburger Defense setzte die Panther tief in der eigenen Hälfte unter Druck und zwang die Gastgeber zu einer Safety. Die zusätzlichen zwei Punkte erhöhten den Spielstand auf 23:16 und sorgten für die Vorentscheidung.
Trotz eines engagierten Schlussspurts gelang den Panthern kein weiterer erfolgreicher Drive mehr. Regensburg brachte den Vorsprung über die Zeit und durfte nach dem Schlusspfiff den ersten GFL-Sieg der Vereinsgeschichte feiern.
Kampfgeist als positives Signal
Auch wenn die Niederlage schmerzt, zeigten die Panther über weite Strecken eine kämpferisch starke Leistung. Besonders die Verbindung zwischen Isaiah Weed und James Okike sorgte immer wieder für Gefahr und brachte sämtliche Düsseldorfer Touchdowns auf das Scoreboard. Zudem hielt die Defense die Partie nach der Pause lange offen und ließ lediglich einen weiteren Touchdown der Gäste zu.
Am Ende machten die konsequent genutzten Chancen der Phoenix-Offense den Unterschied. Zwei Touchdown-Pässe von Cameron Vowell auf Nicolas Hayes, der kurze Touchdown-Lauf von Nebechi Abana sowie die spielentscheidende Safety reichten den Gästen zum historischen Erfolg.
Text: Kimberly Köhler
Foto: footballpix.de