Pan­ther for­dern Spit­zen­rei­ter bis zum Schluss – 20:30-Niederlage in Dres­den

3. August 2026
Kimberly Köhler

Die Düs­sel­dorf Pan­ther haben dem unge­schla­ge­nen Tabel­len­füh­rer Dres­den Mon­archs am Sams­tag­nach­mit­tag einen gro­ßen Kampf gelie­fert, muss­ten sich im Heinz-Steyer-Sta­dion am Ende jedoch mit 20:30 geschla­gen geben. Nach einem 14-Punkte-Rück­stand kämpf­ten sich die Rhein­län­der ein­drucks­voll zurück, gin­gen im drit­ten Vier­tel sogar erst­mals in Füh­rung und ver­lang­ten dem Titel­kan­di­da­ten bis in die Schluss­phase alles ab.

Schwie­ri­ger Start gegen den Favo­ri­ten

Die Gast­ge­ber erwisch­ten den bes­se­ren Beginn. Bereits der erste Drive der Mon­archs endete mit einem 63-Yard-Touch­down-Pass von Quar­ter­back Rocky Lom­bardi auf Mon­tigo Moss zur frü­hen 7:0‑Führung. Wenig spä­ter erhöhte Dres­den mit einem 16-Yard-Lauf von Lom­bardi auf 14:0.

Die Pan­ther-Offense benö­tigte etwas Anlauf­zeit, fand anschlie­ßend jedoch immer bes­ser ins Spiel. Quar­ter­back Daw­son Herl führte sein Team Mitte des zwei­ten Vier­tels mit einem star­ken 81-Yard-Drive über das Feld und bediente Sven Appelt zum ers­ten Düs­sel­dor­fer Touch­down. Die anschlie­ßende Two-Point-Con­ver­sion miss­lang zwar, doch die Pan­ther waren nun end­gül­tig ange­kom­men.

Kurz vor der Halb­zeit setzte Herl noch einen drauf. Mit einem prä­zi­sen 34-Yard-Pass fand er James Okike in der End­zone, anschlie­ßend gelang die Two-Point-Con­ver­sion zum 14:14-Ausgleich. Die Mon­archs ant­wor­te­ten aller­dings eis­kalt und sicher­ten sich mit einem Field Goal zum Ablauf der ers­ten Halb­zeit eine knappe 17:14-Führung.

Pan­ther dre­hen das Spiel

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel prä­sen­tier­ten sich die Gäste mutig. Ein wei­te­rer lan­ger Drive endete mit einem sechs Yards lan­gen Touch­down-Pass von Herl auf James Okike. Trotz des erneut ver­ge­be­nen Extra­punk­tes gin­gen die Pan­ther erst­mals mit 20:17 in Füh­rung.

Der Favo­rit zeigte jedoch die Qua­li­tät eines Spit­zen­rei­ters. Rocky Lom­bardi führte die Mon­archs direkt im Gegen­zug über das Feld und fand erneut Mon­tigo Moss zum Touch­down. Dres­den über­nahm damit die Füh­rung zurück und gab sie nicht mehr aus der Hand.

Dres­den ent­schei­det das Spiel spät

Im Schluss­vier­tel hielt die Pan­ther-Defense den Druck zunächst hoch, doch zwei Field Goals der Mon­archs sorg­ten schließ­lich für die Ent­schei­dung. Ein 27-Yard-Kick Mitte des vier­ten Vier­tels erhöhte auf 27:20, ehe ein wei­te­res Field Goal knapp zwei Minu­ten vor Schluss den 30:20-Endstand besie­gelte.

Trotz der Nie­der­lage zeig­ten die Pan­ther ins­be­son­dere nach dem schwa­chen Start eine starke Moral. Gegen die bis dahin unge­schla­ge­nen Mon­archs gelang es dem Team, einen Zwei-Touch­down-Rück­stand auf­zu­ho­len und den Favo­ri­ten über weite Stre­cken auf Augen­höhe zu for­dern.

Blick auf die Tabelle

Nach dem neun­ten Spiel­tag bleibt Dres­den mit einer makel­lo­sen Bilanz von 9:0 Sie­gen an der Spitze der GFL Nord. Die Düs­sel­dorf Pan­ther ste­hen mit nun 3:5 Sie­gen wei­ter­hin auf Rang vier und befin­den sich damit wei­ter­hin in Schlag­di­stanz zu den obe­ren Tabel­len­plät­zen der effect® ENERGY GFL.

Mit der gezeig­ten Leis­tung gegen den Tabel­len­füh­rer kön­nen die Pan­ther den­noch Selbst­ver­trauen für die kom­men­den Auf­ga­ben tan­ken. Gelingt es, an die zweite und dritte Spiel­phase in Dres­den anzu­knüp­fen und die Feh­ler in der Anfangs­phase zu ver­mei­den, ist in den ver­blei­ben­den Par­tien der regu­lä­ren Sai­son wei­ter­hin eini­ges mög­lich.

Bild: Dus­tin Brett­schnei­der

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