Die Düsseldorf Panther haben ihre Auswärtsaufgabe bei den Kiel Baltic Hurricanes erfolgreich gelöst und im Kilia-Stadion einen hart erkämpften 7:14-Erfolg eingefahren. In einer defensiv geprägten Partie bewiesen die Rheinländer Geduld, Disziplin und Nervenstärke. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand im dritten Viertel schlugen die Panther im Schlussabschnitt zurück und belohnten sich mit einem wichtigen Auswärtssieg.
Erstes Quarter: Defenses bestimmen das Geschehen
Von Beginn an entwickelte sich die erwartet intensive Begegnung zweier Mannschaften, die sich nichts schenkten. Beide Defensivreihen waren sofort präsent und verhinderten größere Raumgewinne. Weder die Offense der Hurricanes noch die Panther-Offense konnte ihre ersten Drives erfolgreich abschließen. Entsprechend ging es nach den ersten zwölf Minuten punktlos in die erste Viertelpause.
Spielstand nach dem 1. Quarter: 0:0
Zweites Quarter: Joosten bringt die Panther auf das Scoreboard
Im zweiten Viertel gelang den Gästen schließlich der erste erfolgreiche Angriff des Nachmittags. Die Panther arbeiteten sich mit einem langen 16-Play-Drive über 87 Yards tief in die Kieler Hälfte vor.
1:20 Minuten vor der Halbzeit fand Quarterback Isaiah Weed (#7) seinen Receiver Kevin Joosten (#84) mit einem Pass über zwei Yards in der Endzone. Der anschließende Extrapunktversuch blieb ohne Erfolg, dennoch gingen die Panther verdient in Führung.
Die Düsseldorfer Defense hielt auch in den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit stand und ließ keine Punkte der Gastgeber zu.
Halbzeitstand: 0:6
Drittes Quarter: Hurricanes drehen die Partie
Nach der Pause fanden die Baltic Hurricanes besser ins Spiel. Ein schneller Drive brachte die Gastgeber erstmals auf das Scoreboard.
Quarterback PJ Settles (#9) bediente Receiver Anousheh Fulford (#7) mit einem 13-Yard-Touchdown-Pass. Der Extrapunkt war erfolgreich und Kiel übernahm erstmals die Führung.
Die Panther-Offense musste sich anschließend gegen eine nun stärker auftretende Kieler Defense behaupten, während die Düsseldorfer Verteidigung den Rückstand bei nur einem Punkt hielt und ihr Team damit im Spiel ließ.
Spielstand nach dem 3. Quarter: 7:6 für Kiel
Viertes Quarter: Panther antworten im entscheidenden Moment
Im Schlussviertel zeigte die Mannschaft Charakter. Erneut führte Isaiah Weed seine Offense über das Feld und brachte die Panther in aussichtsreiche Position.
Bei noch 6:13 Minuten auf der Uhr fand der Quarterback Daniel Pedro (#17) mit einem sechs Yards langen Touchdown-Pass in der Endzone. Anschließend entschieden sich die Panther für eine Two-Point-Conversion – mit Erfolg. Weed brachte den Ball erneut per Pass zu James Okike (#1) und erhöhte damit auf 14:7.
In den verbleibenden Minuten verteidigte die Düsseldorfer Defense die knappe Führung konsequent. Die Hurricanes fanden keinen Weg mehr in die Endzone, sodass die Panther den Auswärtssieg über die Zeit brachten.
Endstand: Kiel Baltic Hurricanes 7 – 14 Düsseldorf Panther
Scoring Plays
2. Quarter – 1:20
Düsseldorf Panther
• Touchdown-Pass Isaiah Weed (#7) auf Kevin Joosten (#84), 2 Yards
• PAT nicht erfolgreich
• Spielstand: 0:6
3. Quarter – 2:31
Kiel Baltic Hurricanes
• Touchdown-Pass PJ Settles (#9) auf Anousheh Fulford (#7), 13 Yards
• PAT erfolgreich
• Spielstand: 7:6
4. Quarter – 6:13
Düsseldorf Panther
• Touchdown-Pass Isaiah Weed (#7) auf Daniel Pedro (#17), 6 Yards
• Erfolgreiche Two-Point-Conversion: Isaiah Weed (#7) auf James Okike (#1)
• Endstand: 7:14
Fazit
Die Panther lieferten an der Förde eine reife und geschlossene Mannschaftsleistung ab. Die Defense ließ über weite Strecken kaum etwas zu und hielt die gefährliche Kieler Offense bei nur einem Touchdown. Offensiv übernahm Isaiah Weed Verantwortung und war an allen 14 Düsseldorfer Punkten direkt beteiligt. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand im dritten Viertel zeigte das Team Moral, blieb geduldig und nutzte seine Chancen im entscheidenden Moment. Ein wichtiger Auswärtssieg, der einmal mehr den Kampfgeist und die Widerstandsfähigkeit der Panther unter Beweis stellte.
Headcoach Jaycee Krieg freut sich über den ersten Sieg in der Effect Energy ®️ GFL: “Wir haben diesmal die Turnover Battle klarer gewonnen, das war unser Ziel und haben das klar erreicht. Unsere Defensive hat super gespielt. D‑Line und Backfield haben super gehalten auch nach den Änderungen.
Unser Lauf-Spiel war dieses Spiel besser etabliert.
Also explosive Playmaker sind Gennadiy Adams, Daniel Pedro und James Okike hervorzuheben, die jeweils Big Plays gezeigt haben.
In den Special Teams müssen wir weiter daran arbeiten Fehler abzustellen. Jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Heimspiel!”
Text Kimberly Köhler
Foto Dustin Brettschneider