Pan­ther-Auf­hol­jagd kommt zu spät – Regens­burg fei­ert ers­ten GFL-Sieg der Ver­eins­ge­schichte

8. Juni 2026
Tobias Hoffmann

Düs­sel­dorf Pan­ther – Regens­burg Phoe­nix 16:23 (3:7 | 10:14 | 10:21 | 16:23)

Die Düs­sel­dorf Pan­ther haben ihr Heim­spiel gegen die Regens­burg Phoe­nix mit 16:23 ver­lo­ren. Vor hei­mi­scher Kulisse in Ben­rath zeigte das Team ins­be­son­dere in der zwei­ten Halb­zeit eine deut­li­che Leis­tungs­stei­ge­rung und kämpfte sich bis in die Schluss­phase zurück. Am Ende waren jedoch die Big Plays der Gäste sowie eine ent­schei­dende Safety im letz­ten Vier­tel aus­schlag­ge­bend für die Nie­der­lage.

Für die Regens­burg Phoe­nix bedeu­tete der Erfolg gleich­zei­tig einen his­to­ri­schen Mei­len­stein: Der Auf­stei­ger fei­erte den ers­ten Sieg sei­ner Ver­eins­ge­schichte in der Ger­man Foot­ball League.

Erste Halb­zeit: Regens­burg nutzt seine Chan­cen effi­zi­ent

Die Gäste erwisch­ten den bes­se­ren Start in die Begeg­nung. Nach­dem die Pan­ther-Defense die ers­ten Angriffe noch kon­trol­lie­ren konnte, schlug Regens­burg erst­mals im ers­ten Vier­tel zu.

Quar­ter­back Came­ron Yowell fand Wide Recei­ver Nico­las Hayes mit einem 29-Yard-Pass in der End­zone. Der anschlie­ßende Extra­punkt war erfolg­reich und brachte die Phoe­nix mit 7:0 in Füh­rung.

Die Pan­ther ant­wor­te­ten mit einem lan­gen Drive über 74 Yards. Zwar gelang der Ein­zug in die End­zone noch nicht, doch David Immel ver­kürzte mit einem siche­ren 27-Yard-Field-Goal auf 3:7 und brachte Düs­sel­dorf erst­mals auf das Score­board.

Auch im zwei­ten Vier­tel zeigte sich Regens­burg äußerst effi­zi­ent. Erneut war es die Ver­bin­dung zwi­schen Came­ron Yowell und Nico­las Hayes, die den Unter­schied machte. Mit sei­nem zwei­ten Touch­down-Catch des Tages erhöhte Hayes die Füh­rung der Gäste auf 14:3.

Die Pan­ther lie­ßen sich davon jedoch nicht beein­dru­cken. Quar­ter­back Isaiah Weed führte seine Offense schnell über das Feld und fand James Okike mit einem prä­zi­sen Pass in der End­zone. Der Touch­down inklu­sive erfolg­rei­chem Extra­punkt ver­kürzte den Rück­stand auf 10:14 und hielt die Par­tie zur Halb­zeit völ­lig offen.

Zweite Halb­zeit: Phoe­nix legen nach

Nach dem Sei­ten­wech­sel ent­wi­ckelte sich zunächst ein aus­ge­gli­che­nes Spiel mit star­ken Defen­siv­rei­hen auf bei­den Sei­ten. Die ent­schei­dende Szene des drit­ten Vier­tels gehörte jedoch erneut den Gäs­ten.

Nach einem erfolg­rei­chen Drive bis kurz vor die Goal­line über­nahm Run­ning Back Nebe­chi Abana Ver­ant­wor­tung und trug den Ball aus einem Yard Ent­fer­nung zum Touch­down in die End­zone. Mit dem erfolg­rei­chen Extra­punkt erhöh­ten die Phoe­nix auf 21:10.

Wäh­rend die Regens­bur­ger Defense nun immer bes­ser ins Spiel fand, musste die Pan­ther-Offense für jeden Raum­ge­winn hart arbei­ten. Den­noch gelang es der Düs­sel­dor­fer Ver­tei­di­gung, wei­tere Punkte der Gäste zu ver­hin­dern und das Team damit in Schlag­di­stanz zu hal­ten.

Okike bringt die Hoff­nung zurück

Im Schluss­vier­tel stemm­ten sich die Pan­ther noch ein­mal mit aller Kraft gegen die dro­hende Nie­der­lage. Erneut war es die Ver­bin­dung zwi­schen Isaiah Weed und James Okike, die für den wich­ti­gen Anschluss­tref­fer sorgte.

Okike fing sei­nen zwei­ten Touch­down-Pass des Nach­mit­tags und ver­kürzte auf 16:21. Der anschlie­ßende Extra­punkt­ver­such blieb jedoch erfolg­los, sodass Düs­sel­dorf wei­ter­hin auf einen wei­te­ren Score ange­wie­sen war.

Die Pan­ther-Defense hielt ihre Mann­schaft anschlie­ßend im Spiel und zwang Regens­burg mehr­fach zum Punt. Die Hoff­nung auf den Aus­gleich lebte bis in die letz­ten Minu­ten.

Safety ent­schei­det die Par­tie

Die end­gül­tige Ent­schei­dung fiel schließ­lich in der Schluss­phase. Die Regens­bur­ger Defense setzte die Pan­ther tief in der eige­nen Hälfte unter Druck und zwang die Gast­ge­ber zu einer Safety. Die zusätz­li­chen zwei Punkte erhöh­ten den Spiel­stand auf 23:16 und sorg­ten für die Vor­ent­schei­dung.

Trotz eines enga­gier­ten Schluss­spurts gelang den Pan­thern kein wei­te­rer erfolg­rei­cher Drive mehr. Regens­burg brachte den Vor­sprung über die Zeit und durfte nach dem Schluss­pfiff den ers­ten GFL-Sieg der Ver­eins­ge­schichte fei­ern.

Kampf­geist als posi­ti­ves Signal

Auch wenn die Nie­der­lage schmerzt, zeig­ten die Pan­ther über weite Stre­cken eine kämp­fe­risch starke Leis­tung. Beson­ders die Ver­bin­dung zwi­schen Isaiah Weed und James Okike sorgte immer wie­der für Gefahr und brachte sämt­li­che Düs­sel­dor­fer Touch­downs auf das Score­board. Zudem hielt die Defense die Par­tie nach der Pause lange offen und ließ ledig­lich einen wei­te­ren Touch­down der Gäste zu.

Am Ende mach­ten die kon­se­quent genutz­ten Chan­cen der Phoe­nix-Offense den Unter­schied. Zwei Touch­down-Pässe von Came­ron Vowell auf Nico­las Hayes, der kurze Touch­down-Lauf von Nebe­chi Abana sowie die spiel­ent­schei­dende Safety reich­ten den Gäs­ten zum his­to­ri­schen Erfolg.

Text: Kim­berly Köh­ler
Foto: footballpix.de

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